Reiten

Die PRE unter dem Sattel

Gedanken zur klassischen Dressur – und der PRE als Reitpferde

Die klassische Dressurausbildung ist auf jede Pferderasse anwendbar, wichtig ist jedoch, dass man auf die besonderen Bedürfnisse der unterschiedlichen Rassen, generelle Veranlagung, Gebäude, Temperament eingehen kann. Das heißt zum Beispiel, bei einem Rechteckpferd schon sehr früh darauf zu achten, dass es so gymnastiziert wird, das es später in der Lage ist, sich zu versammeln.

Die sogenannten Quadratpferde bieten, bedingt durch ihren Körperbau, die Versammlung leichter an. Bedingt durch Ihre Kürze neigen sie jedoch eher zu Verspannungen (festgehaltene Rücken). Raumgriff und Schritt leiden darunter.

Klassische Dressur als leichte Reitweise

Florido2Die klassische Dressur, oft als englische Dressur betitelt (warum eigentlich?) ist vom Grundsatz her eine feine Arbeit mit dem Pferd. Hier sollte mit leichter Hand und das Pferd über den Rücken geritten werden. Und nach dem Motto: „Der beste Schenkel ist der untätig hängende Unterschenkel“.

Mit der Arbeit, ein Pferd auszubilden oder zu korrigieren, übernimmt man eine Aufgabe mit der sich viele Reiter überfordert sehen. Hat man dann die Probleme, ist ein vernünftiger Ausbilder meistens auch nicht gleich um die Ecke zu finden.

Meine Art klassische Dressur zu erarbeiten ist ein sehr feines Zusammenspiel zwischen meinen Pferden und mir, egal welchen Ausbildungsstand sie gerade haben. Unsere Hengste leben zufrieden und haben keine Probleme, weder im Kopf, noch im Rücken oder im Maul, auch nicht mit der Muskulatur, oder im Umgang oder der Rittigkeit.

Das spanische Pferd

Viele spanische Pferde sind in ihrem Wesen sehr duldsam, mit einem starken Charakter, einer hoher Nervenfestigkeit, einer hoher Rittigkeit und mit enormer Menschenbezogenheit ausgestattet.

Aber natürlich brauchen auch diese Pferde eine grundsolide Ausbildung, um in der Lage zu sein, die an sie gesetzten Anforderungen ohne körperlichen und seelischen Schaden erfüllen zu können.

Leider Gottes ist es der Fall, dass fast jedes spanische Pferd, das „angeboten“ wird, mindestens „piaffiert und passagiert“. Es wird ganz vergessen, dass die Piaffe den höchste Grad der Versammlung darstellt und es Jahre korrekter Ausbildung bedarf, ein Pferd in die körperliche Verfassung zu bringen, dass es piaffieren kann.

In der Regel entscheidet die Handhabung, der Umgang, Erfahrungswerte eines Pferdes und die Ausbildung, ob es kooperativ oder widersetzlich, leichtrittig oder schwierig ist.Zar

Fehlerkorrekturen – Stiefkind der Fachliteratur

Es gibt einige gute Bücher, die sich mit der Dressurausbildung von der Remonte bis hin zum weit geförderten Pferd beschäftigen. Oft ist es aber so, dass der Bereich der Korrektur nur wenig angesprochen wird. Das liegt daran, dass die Korrekturen müssen jeweils auf die vorhandene Problematik abgestellt sein müssen. Man muss also genau wissen welche Ursache ein Fehler hat, der eine Korrektur nötig macht, um dann den richtigen Weg zu wählen. Und hier liegt die Wurzel des Übels, dass einfach viele Leute nicht in der Lage sind die Ursache eines Fehlers zu erkennen.

Muskulatur als Indiz für die Arbeitsweise des Ausbilders

An der Muskulatur eines Pferdes erkennt man sehr genau, welchen Weg es gegangen ist. Hierzu muss man wissen, wie ein guter Rücken, wie die Muskulatur und der Hals eines gut gearbeiteden Pferdes auszusehen hat. Berücksichtigt man neben der Muskulatur noch die Psyche des Pferdes, weiß man in der Regel schnell wie ehrlich der Ausbildungsstand erarbeitet wurde.

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